Ausstellung

Linien aus Ostasien

Japanische und chinesische Kunst auf Papier, bis 13. November

Graphische Sammlung der ETH, 8092 Zürich
Rämistrasse 101 Zürich ZH 8092

Immer wieder löst die Tatsache, dass ausgerechnet eine Technische Hochschule im Besitz einer hochkarätigen Sammlung für Kunst auf Papier ist Verwunderung und Neugier aus. Dass diese, vor allem für ihren erstklassigen Altmeisterbestand berühmte Sammlung auch bedeutende Graphiken japanischer sowie chinesischer Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts aufbewahrt, wissen selbst Fachkundige häufig nicht. Das recht heterogene Ostasiatika-Konvolut beinhaltet sowohl Werke von in Europa allseits bekannten japanischen Künstlern wie etwa Utagawa Hiroshige oder Katsushika Hokusai; aber auch viel unerwartete Fundstücke, zum Beispiel eine Folge von 100 bezaubernden botanischen Zeichnungen von Katō Chikusai und Hattori Sessai.

Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Ostasiatische Kunstgeschichte der Universität Zürich bereitet die Graphische Sammlung ETH Zürich eine Ausstellung vor, die diesen unbekannten Schatz erstmalig wissenschaftlich erschliesst und der Öffentlichkeit präsentiert.

Neben dem klaren Fokus auf den ostasiatischen Bestand der Sammlung werden in der Ausstellung auch Arbeiten von europäischen Kunstschaffenden gezeigt, die sich in ihrem Oeuvre intensiv mit ostasiatischer Kunst auseinandergesetzt haben, wie etwa Emil Orlik.